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Kinesio – Taping

„Tapen“ ist in der Physiotherapie schon seit mehr als 30 Jahren üblich. Es soll Bänder und Gelenke stabilisieren und somit vor Verletzungen schützen. Damit wurden die Gelenke aber in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Das Kinesio-Tape erhält die Bewegungsfreiheit, lindert Schmerzen und wirkt entzündungshemmend.

Der Begriff leitet sich von „Kinesiologie“ = Bewegungslehre ab. Die Methode stammt aus Japan.
Der Chiropraktiker und Kinesiologe Kenzo Kase hat sie schon vor 30 Jahren entwickelt.

Über den Spitzensport kam das Kinesio-Taping erst vor Kurzem nach Deutschland.
Der Unterschied zum klassischen Tape: es ist elastisch. Ein spezieller Baumwollstoff ist der Haut sehr ähnlich und ermöglicht Bewegungen, ähnlich des menschlichen Muskels. Es ist leicht und dehnbar und schränkt die Bewegungsfähigkeit des Patienten nicht ein. Trotzdem ist das Kinesio-Tape wasserfest und luftdurchlässig. Ganze sieben Tage kann es am Körper getragen werden. Sogar Duschen ist möglich, wenn das Tape anschließend trocken gefönt wird.

Die Wirkung ist wissenschaftlich nicht bestätigt. Gerade Spitzensportler vertrauen heute auf die unterstützende Wirkung des Kinesio-Tapes. Die schmerzlindernde Wirkung soll bereits nach 15 Sekunden spürbar sein. Fachleute erklären dies damit, dass das Tape einerseits die Muskulatur und die Gelenke entlastet. Andererseits wird durch das Tape die Haut leicht gedehnt und angehoben.
Es entsteht eine Art Hohlraum, in dem sich Flüssigkeit ansammelt, die die entzündungsfördernden Stoffe von dieser Stelle ausschwemmt. Auf diese Weise verschwinden nicht nur Blutergüsse.
Der so verstärkte Lymphfluss hilft auch gegen Erkrankungen der Lymphe.